Das Surf-Lexikon wird ständig erweitert. Es erklärt Dir nicht nur Surfbegriffe rund ums Thema Wellenreiten, sondern auch, in welchem Zusammenhang sie wichtig sind. Dir fehlt ein Begriff? Sag uns Bescheid.


 

A

A-Frame

Als A-Frame bezeichnet man eine Welle, die nach links und rechts gleichermaßen bricht. Stelle dir einfach ein aufrecht stehendes A im Meer vor. Die gleichen Schenkel des A sind dann die Schultern.
In Europa findest du bspw. in Südspanien an der andalusischen Atlantikküste einen sehr guten A-Frame-Spot in El Palmar..

Aerial / Air

Was beim Skateboarding und Snowboarding zu den gängigen Manövern in der Rampe gehört, hat vor einigen Jahren auch im Surfen Einzug erhalten. Der Aerial kurz genannt Air ist der Sprung (natürlich mit samt Surfboard) oben aus der Welle raus und mit anschließender sauberer Landung wieder in der Welle. Der Pro-Surfer John John Florence zum Beispiel gehört zu denjenigen, die Airs fest in ihr Surfrepertoire aufgenommen haben. Ohne geht bei ihm nicht.

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B

Backside / Backhand

Wenn du parallel eine Welle surfst und du die Wellenwand dabei im Rücken hast, dann surfst du backside. Ein Surfer der regular (rechter Fuß hinten) surft demnach eine Linkswelle backside.

Meist fällt einem das backside surfen zunächst etwas schwerer, weil es schwieriger ist die Welle ganzheitlich im Auge zu behalten.

Backside Surfing

© Pixabay.

Barrel / Tube

Bei einer sehr steilen und hohlen Welle passiert es, dass die Lippe soweit nach vorne schlägt, dass ich ein Hohlraum in Form einer Röhre bildet. Das ist die Barrel, die Tube. Das ist der „Grüne Raum“ in den nahezu jeder Surfern einmal in seinem Leben rein und wieder heil raus möchte.

Nicht zu verwechseln mit einem „Cover“, welches lediglich den einen kurzen Moment beschreibt, in dem der Surfer von der Welle kurzeitig „zugedeckt“ wird.

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Beachbreak

Ein Kategorie von Surfspotbeschreibung, neben Reefbreak und Pointbreak. Beim Beachbreak brechen die Wellen auf sandigen Untergrund, meist einer Sandbank. Anders als bei Point- oder Reefbreaks verändert sich eine Sandbank von Jahr zu Jahr und somit ändert sich auch die brechende Welle an einem Beachbreak.

An einem Beachbreak finden sich meist mehrere Sandbänke und so gibt es genügend Wellen für viele Surfer.

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© Pixabay.

Blank

Das Rohmaterial, der Schaumstoffkern, aus dem ein Surfboard geformt wird..

Blown out

Dort wo eigentlich saubere Wellen laufen sollten hat der Wind die Wasseroberfläche so sehr aufgewühlt, dass von den Wellen nicht viel übrig bleibt. Völlig zerblasen und kabbelig. Sieht ungemütlich aus, surft sich auch nicht so gut, aber für den durchschnittlichen deutschen Surfer meist mehr als er sonst zuhause vorfindet. Also rein da! Surf’s up!

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Boardbag

Die Tasche um Dein wertvolles Stück vor Verschmutzungen, Hitze und Beschädigungen zu schützen. Für verschiedene Einsatzzwecke gibt es unterschiedliche Boardbags.

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© dakine.

Boards in Sandwichbauweise mit Parabolic Balsa Stringers

Vom Aufbau her ähnlich wie herkömmliche Sandwich Boards, allerdings werden die inneren Sandwichmatten nicht ums Rail gezogen, sondern durch parabolische Holzstringer in den Rails ersetzt. Wodurch die Boards einen wesentlich lebhafteres Flex-Verhalten und eine lange Flex-Memory bekommen. Hier wird die Robustheit und Langlebigkeit von Sandwich Boards mit dem Surf Feeling von „hochwertigeren“ Bauweisen verbunden. Die hochwertigste Lösung für Surfer, die ein möglichst robustes Board mit hohen Performance Eigenschaften suchen.

Siehe hierzu auch: Aus welchem Material sind Surfboards?

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Bodyboard

Das Bodyboard sieht auf den ersten Blick aus wie eine Mischung aus Surfboard und Schwimmhilfe. Es ist ein kurzes Schaumstoffboard, mit dem man im Liegen oder auf den Knien eine Welle abreitet.

Zudem tragen Bodyboarder Flossen an den Füßen, um damit beim Paddeln eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen.

Von vielen Surfern werden Bodyboarder als störend empfunden, weil es vorkommen kann, dass ein Bodyboarder früher eine Welle oder gar mehr Wellen bekommt als ein Surfer. Außerdem kommen sich Surfer und Bodyboarder im Wasser ins Gehege, da sie an unterschiedlichen Stellen die Wellen anpaddeln.

Schaut man jedoch mal bei den Locals selbst, zum Beispiel auf den Kanaren, wird man rasch feststellen, dass Surfer und Bodyboarder sehr wohl gemeinsam gute Sessions haben könne und sogar Freunde sind.

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Bodysurfen

Kein Surfboard notwendig. Beim Bodysurfen ist es der eigene Körper mit dem man eine Welle abreitet. Es gibt nur wenige, die diese Art zu surfen beherrschen. Es bedarf optimalem Timing und absoluter Körperspannung. Wenn beides stimmt ist es aber sicherlich ein unbeschreibliches Gefühl ein Welle auf diese Art zu surfen.

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Booties

Booties sind Neoprenschuhe, die Deine Füße vor Verletzungen durch Muscheln, Riffe, Felsen schützen oder auch bei niedrigen Wassertemperatur vor der Kälte.

Reef Booties von FCS

© FCS

Siehe hierzu auch: Brauche ich Schuhe zum Wellenreiten?

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Bottom Turn

Beim Bottom Turn surfst du zunächst die Wellen hinab ins Tal. Dort angekommen drehst du das Brett und machst einen Richtungswechsel zurück an die Wellenwand.

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Break

Der Ort an dem die Welle bricht und gesurft werden kann. Man unterscheidet zwischen Beach-, Reef- und Pointbreak..

Bumpy

Unruhiges Wasser bzw. leicht aufgewühlte Oberfläche (auch bei größeren Wellen)..

C

Carven

Entspanntes Surfen einer Welle mit weit gefahrenen Turns.

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Channel

Durch einen Wasserströmung, die entgegengesetzt der Wellenrichtung fließt, brechen an dieser Stelle keine Wellen. Es bildet sich ein Channel. Dieser kann Dir behilflich sein, schneller ins Line-Up zu gelangen und dabei Kraft zu sparen..

Choppy

Du siehst eine unruhige, aufgeraute Wasseroberfläche? Dann ist sie choppy. Das beliebtere Gegenteil ist „glassy„..

Clean up Set / Abräumer

Ein Set an überdurchschnittlich hohen Wellen, die Dich (sofern Du im Line-Up sitzt) und andere Surfer wieder Richtung Land spülen. Aufpassen, kann auf die Mütze geben!

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Close out

Die Welle bricht auf ganzer Länge und kann in keine Richtung gesurft werden. Wird relevant, wenn Du deine ersten Parallelfahrten machen möchtest..

Concave

Die Wölbung der Surfboardunterseite ist concave, wenn sie nach innen gewölbt ist.

Surfboard Concave Bottom

© Chilli Surfboards.

Cross Step

Ein Technik, um auf dem Longboard einen Schritt nach vorne oder wieder zurück zu machen. Du setzt einen Fuß über den anderen und kreuzt dadurch deine Beine. Man sagt dies unterscheidet Surfer die Longboards surfen von Longboardern.

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crowdy / crowded

Ein sehr volles, meistens schon überfülltes Line-Up, findest Du vor, wenn dieser Begriff verwendet wird..

Curl

Der Brechungsrand der Welle. Das ist die Grenze zwischen dem bereits gebrochenen Teil der Welle (Weißwasser) und dem grünen, ungebrochenen. Mit wachsendem Fortschritt wirst Du irgendwann dicht an der Grenze des Weißwassers surfen, um so den Druck des ungebrochenen Teils hinter Dir zu haben..

Custom made Surfboard

Dein Maßanzug. Du lässt Dir ein Surfbrett nach Deinen Vorgaben bauen, welches exakt zu deiner Könnensstufe, deinem Körpergewicht und deiner Größe passt. Ein Stück Handwerkskunst.

Schau dem Shaper von Shepard Surfboards hier über die Schulter.

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Cutback

Ein Turn, mit dem Du zurück zum brechenden Teil der Welle gelangst.

Perfekt gesurft von Kelly Slater sieht das Ganze so aus.

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D

Deck

Die Oberseite Deines Surfboards..

Ding

Wenn Dein Surfboard eine Macke hat, ist das ein Ding. Je nach Umfang und Stelle kann das Surfboard repariert werden..

Drop-in / Reindroppen

Wenn ein Surfer bereits die Welle abreitet und ein anderer Surfer dennoch in die gleich Welle zieht. Der Surfer, der als Erster auf der Welle stand wird dadurch an der Weiterfahrt gehindert.

Wer „reindroppt“ nimmt dem anderen die Vorfahrt. Wie im Straßenverkehr, so auch im Wasser kann die Missachtung der Vorfahrt gefährlich und ärgerlich sein. Also am besten vermeiden, in dem Du vorausschauend surfst und Dich beim Anpaddeln einer Weller vergewisserst ob bereits jemand schneller war als Du.

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Duck-dive

Eine Technik, die Du beim rauspaddeln ins Line-Up anwendest, um unter heranrollenden Wellen drunter durch zu tauchen. Diese Technik eignet sich nur, wenn Du in der Lage bist Dein Surfboard tief unter Wasser zu drücken, daher wird ein Duck-dive meist nur mit kürzeren Brettern gemacht.

Surfst Du ein längeres Brett wie ein Anfänger-Softboard oder ein Longboard eignet sich die Eskimorolle/Turtle-Roll als Durchtauchtechnik.

Ein Duck-dive, auch wenn es leicht aussieht, bedarf viel Übung bis er so durchgeführt wird, wie hier im Video gezeigt.

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E

Egg

Ähnliches Shape wie Mini-Malibus, oft noch runder in der Nose und schmaler im Tail, dafür meistens wesentlich kürzer. Durch die Kombination von Kompaktheit mit Volumen oft als Übergangsboard zwischen Mini-Malibu und Shortboard genutzt. Für Gelegenheitssurfer auch als dauerhafte Alternative zu Shortboards zu empfehlen. Verbindet die Wendigkeit eines Shortboards mit der Paddelfreude eines Mini-Malibus und ist somit auch für jede Wellengröße geeignet.

Surfboardshape Egg

© Maluku Surfboards

Siehe hierzu auch: Welche Surfboardshapes gibt es?

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Epoxy Boards in Sandwichbauweise

Hier wird zumeist ein leichter EPS Kern verwendet, der mit einer hochverdichtetem Schaumplatte und anschließend Glasfaser ummantelt und mit Epoxy Harz laminiert wird. Durch die zusätzliche Schaumplatte sind diese Boards etwas schwerer und wesentlich robuster als „herkömmliche“ Boards. Allerdings führt die Schaumplatte auch zu einem steiferen Flex-Verhalten und somit zu einem trägeren Surfgefühl. Zu empfehlen ist diese Bauweise für Anfänger und leicht Fortgeschrittene, die ein günstiges, stabiles und pflegeleichtes Board suchen.

Siehe hierzu auch: Aus welchem Material sind Surfboards?

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Epoxy Boards mit Carbonrails

Boards mit leichtem EPS Kern, um die Rails einlaminierte Carbonmatten und Epoxy Harz Laminierung. Durch die Carbonrails kann auf den Einsatz eines Holzstringers verzichtet werden. Die Carbonrails versprechen ein lebhaftes Flex-Verhalten und eine lange Flex-Memory, wodurch das Board sehr lebhaftes und dynamisches Surfgefühl vermittelt. Der EPS Kern macht das Board sehr leicht und erzeugt viel Auftrieb. Durch das Gewichtsersparnis und den robusten Carbonrails ist dies eine sehr beliebte Bauweise bei viel reisenden Surfern. Bei großem oder verblasenem Surf kann das fehlende Gewicht aber auch zu einem „korkigen“ Feeling führen.

Siehe hierzu auch: Aus welchem Material sind Surfboards?

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Epoxy Boards mit Stringer

Traditionelle Bauweise mit Holzstringer und Epoxy Harz Laminierung. Meist wird ein leichter EPS Kern verwendet, um das Board leichter und lebhafter zu machen. Ist ein möglichst robustes Board gesucht, empfiehlt sich eher die Variante mit einem traditionellen PU Kern. Diese Bauweise ist für viel reisende Surfer geeignet, die ein robustes Board suchen, dass in seiner Surf Eigenschaft nicht zu sehr von traditionellen Polyester Boards abweicht.

Siehe hierzu auch: Aus welchem Material sind Surfboards?

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F

Face

Das „Gesicht“ der Welle, also der steile Teil, der noch ungebrochen ist..

FCS Fin Control System

Einer der weltweit größten Herstellern von Surfboardfinnen. Die FCS-Systeme findest Du in jedem zweiten Board. Diese Info ist wichtig, falls Du Dir mal ein eigenes Board kaufen möchtest.

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© FCS

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Fin Set up

Die Anzahl an Finnen plus deren Position bezeichnet man als Finnen Set up. Hierbei unterscheidet man zwischen Single Fin, Twin Fin, Thruster, Quad, Bonzer und 5 Fin..

Finne

Kennst Du von Fischen, gibt es auch an Surfboards. Sie stabilisieren die Richtung beim Surfen.

Surf FCS Fin Set up

© FCS.

Fish

Oft fälschlicherweise auf das „Fishtail“ (Swallow) reduziert, ist ein Fish kürzer, breiter und flacher als ein traditionelles Shortboard. Fish-Boards lassen sich im Vergleich zu Shortboards sehr leicht paddeln, starten sehr früh in die Welle, sind sehr schnell und aufgrund ihrer geringen Länge auch sehr wendig. Allrounder was die Wellengröße betrifft aber auch relativ „nervös“, insbesondere für weniger routinierte Surfer.

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© Robert Surboards

Siehe hierzu auch: Welche Surfboardshapes gibt es?

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Fishtail / Swallowtail

Der hintere Tail des Surboards ist wie die Schwanzflosse eines Fisches oder wie ein Schwalbenschanz geformt.

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© Hydroflex Surfboards.

Flat

Mag niemand, der gerne wellenreitet. Bedeutet nämlich, dass keine Wellen da sind. Das Wasser ist flach. Buuh!

(Okay, manchmal nach dem morgentlichen Spot-Check war mancher froh, dass er zurück ins Bettchen krabbeln durfte. Aber das soll die Ausnahme sein).

Flex

Der Flex gibt Auskunft darüber, wie verwindungssteif das Surfboard ist. Je weniger Flex, desto härter/steifer ist das Brett. In der Praxis wirst Du den Flex nach den Bedingungen ausrichten. Es gilt: Je rauher der Surf, desto mehr Flex – so wird das Surfbrett flexibler. Wenn Du dagegen sehr saubere Wellen surfst und viel Geschwindigkeit aufnimmst, ist ein „ruhiges“ Board wichtig, daher bist Du dann mit wenig Flex unterwegs..

Floater

Ein Manöver für fortgeschrittene Surfer, das viel Geschick erfordert. Dabei wird der Ritt auf der Welle dadurch verlängert, dass Du dich vom oberen Teil der brechenden Welle mit dem entstehenden Weißwasser ins Wellental fallen lässt..

Foam

Foam ist Kunststoffschaum (genauer: Polyurethanschaum), der als Kern eines Polyesterharz-Boards dient..

Foot / Feet

Maßeinheit zur Angabe für Surfboards und Wellenhöhe. Ein Fuß entspricht 30,48 Zentimetern..

Freakset / Ghostset / Boomerset

Besonders großes Set an Wellen, bei dem es unter Umständen ordentlich auf die Mütze gibt. Oft auch ein Clean Up-Set.

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Frontside / Fronthand

Wenn Du „Frontside“ unterwegs bist, surfst Du die Welle parallel mit dem Gesicht zur Welle ab. Das fällt gerade zu Beginn den meisten Surfern leichter, da man „die Welle ansieht“. Gegenteil: Backside/Backhand.

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© Pixabay

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Future Fins

Nach FCS eine der renommiertesten Hersteller von Surfboardfinnen.

Future Fins

© Future Fins.

G

Gezeitenuhr / Tidenuhr

Tide Watches können mehr als nur die Uhrzeit anzeigen – Durch die Gezeitenfunktion bist Du immer über den aktuellen Tidenstand informiert und wirst öfter zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Von der schlichten Trestles Variante bis hin zur High Tech GPS Watch von Rip Curl, mit der du sogar deinen Wave Count und Surf Speed checken kannst.

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Glassing

Zwischenschritt bei der Herstellung eines Surfboards. Hier wird dem Board durch die Zugabe von Harz und Glasfasermatten seine Stabilität verliehen..

Glassy

Spiegelglatte Wasseroberfläche an Tagen ohne Wind. Der Traum eines jeden Surfers: Sessions mit ruhiger Wasseroberfläche, aber sauberen Wellen..

Glossing

Abschluss bei der Fertigung von Surfbrettern. Hier wird die letzte Schicht Klarlack aufgetragen, um das Board zu versiegeln und vor Schäden zu schützen..

Goofy

Nein, nicht der aus Micky Maus. Heißt hier einfach nur, dass du beim Surfen den rechten Fuß vorne hast. Stehst Du links vorne, surfst Du „regular“. Wichtig: Das ist kein Vor- oder Nachteil, entscheidend ist, dass Du dich auf dem Brett gut fühlst. Probiere im Zweifel einfach beides aus, Du wirst schnell merken, was für Dich funktioniert..

Grommet

Ein sehr junger Surfer..

Groundswell / Grundswell

Entsteht ein solider Swell durch weit entfernte, stürmische See, wird das Groundswell oder Grundswell genannt..

Grüne Welle

Das ist der Teil der Welle, der noch ungebrochen ist – und den Du in Angriff nimmst, sobald Du die Basics im Weißwasser gelernt hast. Aber Vorsicht! Suchtgefahr!.

Gun

Der Surfboardshape „Gun“ ist gedacht für große, schnelle Wellen. Mit einer Länger von 7 bis 12 Fuß und ihrer schlanken Form mit spitzzulaufender Nose und Pintail laufen sie auch bei hoher Geschwindikeit sehr ruhig. Nur etwas für absolute Profis.

Für den ambitionierten Fortgeschrittenen Surfer gibt es auch sogenannte Semiguns. Surboards mit einer schlanker Form und einer Länge bis 7 Fuß vereinen die Surfeigenschaften von Shortboard und Gun.

 

Surfboardshape Gun

© Mc Tavish Surboards

Siehe hierzu auch: Welche Surfboardshapes gibt es?.

H

Hang Loose

Wohl der bekannteste „Surfergruß“. Heißt in etwa „Alles locker“ und wird häufig gebraucht. Es reicht auch ein einfaches „Hi“ zur Begrüßung 😉

hangloose.

Hangoversurf / Katersession

Erstmal einfach: Trink viel, bleib lange wach, trink weiter – schlaf ein paar Stunden und dann ab ins Wasser. Fertig ist dein erster Hangoversurf.

Die Meinungen und Erfahrungen zu diesem Erlebnis sind recht zwiespältig, aber am Ende des Tages sind in 95% der Fälle alle happy – und haben ein Bierchen in der Hand. Wie das wohl kommt? Tja, hilft eben nix besser gegen einen Kater als ein paar gute Wellen. Aber Vorsicht! Keine körperliche Fitness und keine Reaktionsgeschwindigkeit birgen ein Risiko in sich beim Wellenreiten

Hollow

Eine steile, hohle Welle..

Hotskin

Hotskins oder Thinskins sind dünne, meist titanbeschichtete Neopren Oberteile, die den Oberkörper vor Auskühlung schützen sollen und ideal fürs Surfen in warmen/tropischen Gewässern bei kühlem bzw. starkem Wind sind. Die Materialstärke variiert zwischen 0,5 und 2mm.

Will man seinen Neopren Anzug für kalte Gewässer „aufrüsten“ sind Thermo Shirts mit Flies Fütterung zu empfehlen, da diese als zusätzliche Wärmeschicht fungieren und weniger unter dem Anzug verrutschen als Neopren Shirts.

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Hybrid

Unter diesem Begriff werden Boards zusammengefasst, die von Volumenverteilung und Form her nicht mehr dem klassischen Shortboard entsprechen. Die meisten modernen kurzen Wellenreiter fallen in diesen Bereich. Sie sind kürzer, breiter und dicker als normale Shortboards, wodurch sie sich leichter paddeln lassen und in der Welle fehlerverzeihender sind. Dadurch machen sie in durchschnittlichen bis schlechten Wellen deutlich mehr Spass und sind auch für „Nicht-Profis“ und „Urlaub-Surfer“ leichter zu surfen.

Surfboardshape Hybrid

© Haydenshapes Surfboards

Siehe hierzu auch: Welche Surfboardshapes gibt es?

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I

Impact Zone

Kein Kinostreifen, sondern der Bereich, in der die Lippe auf das Wasser trifft. Möchtest Du nicht auf den Kopf bekommen 😉.

Inch

Eine Maßeinheit zur Längenmessung, die deutschsprachig als „Zoll“ bezeichnet wird.
1 inch = 2,54 Zentimeter
12 inch = 1 Fuß

In der Praxis wirst Du kein Surfbrett finden, dass 7,12″ lang ist, weil es dann ein 8″-Brett ist – und wenn Du doch auf ein 7,12er oder 6,15er stößt, poste bitte den Link hier 😉.

Indicator / Indikatorspot

Ein Indicator hilft Dir, große Wellen oder Sets zu erkennen. Diese brechen sich meistens an einer Sandbank oder einem Riff, dem Indikator..

Indoboard

Ein Indoboard besteht aus zwei Teilen: Einer Rolle und einem Brett. Du kannst es nutzen, um deine Muskulatur sowie den Gleichgewichtssinn zu trainieren – es hilft Dir also, Dich aufs Surfen vorzubereiten und ist eine gute Abwechslung, wenn Du landlocked bist.

Damit geht übrigens noch mehr als simples „Gleichgewicht halten“:

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Inside

Inside hat, je nach Situation, drei Bedeutungen:

  1. Wenn Du eine Tube surfst und dich in der Welle befindest, bist Du inside
  2. Kleine Wellen, die in Strandnähe brechen, sind Insides
  3. Du sitzt inside, wenn Du dich nahe am höchsten Punkt der Welle (Peak) befindest

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K

Kneeboard

Ein Board, das auf Knien gesurft wird..

Kook

1) Nicht nette Bezeichnung für Anfänger. Wer es benutzt, hat leider vergessen, dass er auch mal angefangen hat.
2) Manchmal auch Bezeichnung für übertriebene Poser oder Leute, die „so tun als ob“ und damit angeben..

L

Leash

Die Leash spart Dir viel Arbeit, denn sie verbindet Dich mit deinem Surfboard. Wäre das nicht der Fall, müsstest Du es nach jedem Ride wieder einfangen. Achtet darauf, dass die Leash immer intakt ist, denn neben dem Sparen von Kraft verhindert ihr damit auch, dass das Board unkontroliiert durch die Gegen schießt und möglicherweise andere Surfer oder Schwimmer verletzt..

Leashplug

Im Tail deines Surfboards findest du eine kleine Aussparung mit einer kleinen Metallstange quer eingesetzt. Dies ist der Leashplug. In ihm befestigst du deine Leash und diese wiederum an deinem hinteren Fuß. So bist du stets verbunden mit deinem Surfboard und kannst es im Wasser nicht verlieren..

Lefthander / Left / Linke

Als Lefthander / Left / Linke werden Wellen bezeichnet, die vom Meer ausgesehen nach links brechen..

Line up

Wenn Du über das Weißwasser hinaus bist, sitzt Du irgendwann im Line up. Das ist der Bereich, in dem die Wellen brechen und Du auf deine Welle wartest..

Lines

Saubere, gut sichtbare Wellen in der Dünung..

Lippe / Lip

Die Lippe ist der obere Teil der Welle, sozusagen der Wellenabschluss oder Brechnungsrand. Bei sehr steilen Wellen kann die Lippe in Form einer sogenannten Barrell (auch: Tube) brechen..

Localism

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Locals

Ortsansässige Surfer. Viele sind nett, wenn Du nett bist. Leider gibt es aber auch mal Stress (siehe Localism)..

Longboard

Boards über 8‘6‘‘, meist im 9‘‘ Bereich. Vom Noserider über Loggs und Allrounder bis hin zu Performance Longboards kann sich die Volumenverteilung und der Einsatzbereich bzw. der Surfstil sehr stark unterscheiden. Aufgrund der Länge relativ schweres Handling, daher nicht für Anfänger zu empfehlen. Die meisten Longboards funktionieren in kleinen Wellen wegen des hohen Volumens sehr gut, sind aber in großen und kräftigen Wellen schwerer zu kontrollieren.

Surfboardshape  Longboard

© Mc Tavish Surboards

Siehe auch: Welche Surfboardshapes gibt es?

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Lycra / Rashguard

Lycra ist sowohl der Stoff, aus dem diese dünnen und sonnenabweisenden Shirts hergestellt werden, als auch die gängige Bezeichnung in Surfshops. Die Shirts haben viele Vorteile, unter dem Neopren-Anzug schützen sie vor Abschürfungen (Rash, daher auch Rashguard). Ohne Neo helfen sie vor allem, Dich vor UV-Strahlung zu schützen (Lichtschutzfaktor bis 50). Es gibt sie in Lang- und Kurzarm-Ausführung sowie mit Kapuze..

M

Magicseaweed / MSW

Magicseaweed.com ist eine der renommiertes Webseiten für Wellenvorhersage. Überall auf der Welt sind Bojen im Meer verteilt, um Meeresbewegungen zu dokumentieren und zu melden. Gerade seit der Tsunamikatastrophe wurden die Meldesysteme deutlich verbessert und das Netzwerk erweitert. Neben Bojenmessungen kommen auch Satellitenmessungen zum Einsatz. Dies ist aber nur mal kurz erklärt, woher die Daten kommen.

Wichtig für dich ist, dass es mit Magicseaweed eine Seite gibt, die dir mittlerweile für den Spot deiner Wahl ansagen kann wann welcher Swell mit welcher Wellenhöhe ankommt. Wähle hierzu deine Destination und dann den Spot. Du findest auf der Webseite auch eine Anleitung, die dir im Detail erklärt, wie du die jeweiligen Daten zu deuten hast.

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Malibu / Mini-Malibu

Oft auch nur Malibu genannt. Boards, die in der Regel zwischen sieben und ca. acht Fuß lang sind und über eine großzügige Volumenverteilung verfügen. Wegen der noch recht handlichen Länge (im Vergleich zu Longboards) und des hohen Volumens (im Vergleich zu Shortboards) ideal als Anfänger- und Intermediate-Board geeignet, aber auch als „Kleinwellenalternative“ für Shortboarder. 

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© Torq Surfboards

Siehe auch: Welche Surfboardshapes gibt es?

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N

Neopren Haube / Hoodie

Neoprenhauben sind nach Booties das zweite essentielle Accessoire für jeden Wintersurfer. Während Neopren Caps und Beanies nur den Kopf vor kaltem Wind schützen und als Übergangslösung geeignet sind, sind bei Wassertemperaturen ab ca. 12°C abwärts Hoodies zu empfehlen, die man mit dem Wetsuit kombinieren kann, um das Eindringen von Wasser zu minimieren.

XCEL Hoodie

© XCEL Wetsuits

Dieser Beitrag wurde erstellt von unserem Material-Buddy Stefan, den Du auch bei Frittboards persönlich um Rat fragen kannst.

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Neopren-Handschuhe

Neoprenhandschuhe sind eine Notwendigkeit in sehr kalten Gewässern. Hier gilt: Dünnere Einzelfinger Varianten bieten mehr Gefühl beim Board-Handling während des Take off, dickere „Fäustlinge“ sind hingegen die Wahl in Extrembedingungen. Surfer, die nur gelegentlich in solchen Extrembedingungen unterwegs sind, sind in der Regel mit einer 5mm Variante gut beraten.

XCEL Neoprenhandschuhe XCEL Neoprenhandschuhe XCEL Neoprenhandschuhe

© XCEL Wetsuits

Dieser Beitrag wurde erstellt von unserem Material-Buddy Stefan, den Du auch bei Frittboards persönlich um Rat fragen kannst.

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New School

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Nose

Die Spitze deines Surfboards..

O

off the lip

Ein radikales Manöver, bei dem Du von der Lippe zurück ins Wellental fährst..

Offshore

Sehr beliebt, denn hier zeigt der Wind vom Land Richtung offenes Meer. Je besser also der Swell, desto besser bauen sich die Wellen auf – das Ergebnis sind gute Surfbedingungen! Das unbeliebte Gegenteil heißt Onshore..

Onshore

Wenn Du an einen Spot kommst und es herrscht „Onshore“, bedeutet das in der Regel keine guten Bedingungen. Onshore heißt, dass der Wind vom Meer in Richtung Land zieht („Auflandiger Wind“). Dadurch brechen die Wellen oft unsauber und machen schneller zu, das Wasser ist unruhig. Das beliebtere Gegenteil ist „Offshore“ 😉.

Outside

Vom Land aus betrachtet brechen einige Wellen weiter draußen und andere eher drinnen, näher zum Strand. Jene Wellen, die draußen brechen, brechen folgedessen „outside“.

Surfer sprechen daher häufig von „der Inside“ und „der Outside“.

over the falls / über die Fälle

Du wirst mit der Lippe vom oberen Teil der Welle ins Wellental mitgerissen. Wie ein Wasserfall. Dies passiert meist, weil dein Timing nicht stimmte und du die Geschwindigkeit der auftürmenden Welle unterschätzt hast, oder weil du den einen Moment bis zum Take-off zu lange gezögert hast..

Overhead

Die Größe von Wellen, die über kopfhoch sind bezeichnet man  als Overhead. Sind sie doppelt so groß, wie man selbst spricht man von Double-Overhead. Dreimal so groß Tripple-Overhead, usw..

P

Pad / Tailpad

Als Alternative zum Wachs bietet dir diese geriffelte Schaumstoffmatte erhöhte Rutschfestigkeit. Meist wird ein Tailpad bei Shortboards verwendet und im hinteren Teil des Board, auf Höhe der Finnen, auf die Oberseite des Board geklebt..

Peak

Wenn die Welle sich auftürmt, ist dies der höchste Punkt der Welle und gleichzeitig der Punkt an dem die Welle zu brechen beginnt. Es sollte daher dein Ziel sein möglichst nah am Peak eine Welle anzustarten, denn so hast du die Möglichkeit die gesamte Fläche und Länge der Welle zu nutzen.

Häufig ist jedoch der Platz am Peak umkämpft, den jeder will die Pole Position. Du tust gut daran, wenn du dich zunächst auf der Schulter positionierst und dich dann nach und nach zum Peak vorarbeitest..

Peel

Eine „Peeling Wave“ ist ein gleichmäßig und sauber brechende Welle..

Pintail

Das Tail, das Brettende, eines Surfboards kann unterschiedliche Formen haben. Ein Pintail läuft spitz zusammen und bietet durch seine Form auch bei hohen Geschwindigkeiten Spurtreue. Meist ist ein Pintail bei Brettern zu finden, die in größeren, schnelleren und kraftvolleren Wellen zum Einsatz kommen.

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© Hydroflex Surfboards.

Pocket

Der steilste Teil der Welle direkt nahe vor dem Curl, dem gebrochenen Teil der Welle. Hier ist der stärkste Druckpunkt der Welle und du solltest versuchen nicht zu weit davon weg zu surfen, denn du wirst sonst an Geschwindigkeit verlieren und letztlich zum Stillstand kommen..

Pointbreak / Point

Ein Kategorie von Surfspotbeschreibung, neben Reefbreak und Beachbreak. Beim Pointbreak brechen die Wellen, meist aufgrund einer Felsformation, von der selben Stelle nach links oder nach rechts.

Marokko beispielsweise ist bei Surfern bekannt für seine rechten Pointbreaks wie Anchor Point, Killer Point, Banana Point..

Polyester Boards mit Stringer

Polyester Boards werden in der Regel mit PU Blanks hergestellt, die unten mit einer und oben mit zwei Lagen Glasfasermatte und Polyester Harz laminiert werden. Diese Bauweise hat traditionellem Holz Bauweisen abgelöst. Seit dem sind Polyester Boards weder im Hobby noch im Profi Bereich wegzudenken. Polyester Boards sind sehr leicht, haben einen dynamischen Flex und sind in allen Bedingungen einsetzbar. Dafür haben sie durch den Einsatz eines Holzstringers eine kürzere Flex-Memory als parabolische Bauweisen und sind deutlich empfindlicher als andere Bauweisen. Zu empfehlen für Surfer aller Könnerstufen, erfordert aber eine vorsichtigeres Handling und ein gutes Boardbag ist ein Muss.

Siehe hierzu auch: Aus welchem Material sind Surfboards?

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Polyethylen Boards

Hier wird eine Polyethylen Außenhülle mit Polyurethan Schaum ausgefüllt. Das Resultat sind relativ schwere Boards mit einem extrem weichen Flex-Verhalten und geringer Flex-Memory. Diese Boards neigen leicht zu oberflächlichen Dellen, sind aber insgesamt sehr robust, pflegeleicht und langlebig. Eine Alternative für Einsteiger mit geringem Startkapital, aber nicht wirklich als langfristige Lösung zu empfehlen.

Siehe hierzu auch: Aus welchem Material sind Surfboards?

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Poncho

Die mobile Umkleidekabine schützt Dich beim An- und Ausziehen des Wetsuits vor fremden Blicken, Wind und Kälte.

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© FCS.

Pop-out

Kunststoffsurfboards, die in großer Stückzahl industriell gefertigt werden. Für den  Anfänger geeignet, da der Anschaffungspreis niedrig, das Material sehr stabil ist und die Shapes völlig ausreichend für diese Könnenstufe sind. Die bekanntesten Hersteller sind NSP und BIG. Richtig, die BIG, die auch die Feuerzeuge herstellen..

Pumping

„Es pumpt.“ oder „It’s pumping“. Wenn du das hörst, dann kannst du davon ausgehen, dass es ein guter Surftag werden kann. Die Wellen kommen sauber und kraftvoll an die Küste. Der Surfspot liegt genau richtig und die Wetterverhältnisse sind passend.  Yeah, it’s pumping!.

Q

Quiver

Fortgeschrittene Surfer besitzen meist mehrere Bretter, um für die unterschiedlichen Wellenarten und -bedingungen das passende Board zu haben. Diese Auswahl nennt man Quiver.

Ein Quiver besteht meist aus drei Brettern: Ein Allroundboard, welches eine große Bandbreite an Wellen abdeckt. Dazu kommt ein eher längeres voluminöseres Brett für die kleinen, schlappen Wellen und ein Brett für die Tage, an denen die Wellen groß und kraftvoll sind.

Zwar ist es wichtig möglichst viele verschieden Bretter mal zu surfen, um so, dass für dich passende Board zu finden, aber verfalle nicht in Konsumrausch. Lieber ein paar Euros mehr für den nächsten Surftrip sparen..

R

Racerback

Als Racerback werden Bikini-Oberteile bezeichnet, die einen für sportliche Aktivitäten wie Schwimmer oder Surfen speziell konzipierten Schnitt haben. Die Träger sind meist breiter als bei Badebikinis und kreuzen auf dem Rücken. Auf Kunststoffverschlüsse wird meist verzichtet..

Rail

Die Kante des Surfboards. Wie auch bei Skiern oder Snowboards kann die Kante unterschiedliche Formen haben. Mal voluminös und rund, mal scharfkantig und dünn. Die Form der Rails ist ebenso eine Wissenschaft, wie der Surfboardshape. Hierzu könnte man Romane schreiben. Wichtig zu wissen ist, dass für Anfänger eher dicke und runde Rails geeignet sind, da sie nicht so schnell in der Welle verkannten und daher eher Fahrfehler tolerieren..

Re-Entry

Der Re-Entry ist ein radikales Wendemanöver, bei dem Du gegen die brechende Welle steuerst, die Lippe erreichst und dein Board um 180° herumreißt..

Reefbreak / Riff

Ein Kategorie von Surfspotbeschreibung, neben Pointbreak und Beachbreak. Beim Reefbreak brechen die Wellen über einem Riff aus Felsen, Steinplatten, Steinen oder Korallen.

Riffwellen sollte man nur surfen, wenn man bereits den Take-off beherrscht und sich auf dem Surfboard sicher fühlt. Bodenkontakt sollte man vermeiden.

Reefbreaks findet man fast überall in Surfdestinationen. Berühmt jedoch sind Destinationen wie Indonesien, Bali, Malediven, Hawaii und die kanarischen Inseln für ihre perfekt brechenden Riffwellen..

Regular / Goofy

Bei der Fußstellung unterscheidet man zwischen Regular und Goofy. Regular stehst du, wenn dein rechter Fuß hinten steht. Goofy genau umgekehrt, also linker Fuß hinten.
Es gibt hier kein richtig und kein falsch. Achte gleich zu Beginn darauf in welcher Position du dich wohler fühlst. Dabei geht es nicht nur darum, wie du schneller den Take-off springst, sondern welches dein Standbei ist, mit Hilfe dem du stabil stehst auch wenn es mal wackelig wird.

Wenn du Snowboard fährst oder skatest, dann nimm genau die gewohnte Position ein. Falls du dir unsicher bist, dann empfiehlst sich folgender Test: Schliesse die Augen. Lass dich von hinten stossen. Das auffangende Bein ist beim Surfen vorne..

Righthander / Right / Rechte

Eine Welle, die vom Meer aus betrachtet zur rechten Seite bricht. Stehst du am Strand, blickst aufs Meer und die Welle bricht nach links, dann ist es ein Rechte..

Rip / Rip Current

Eine sehr starke und meistens gefährliche Strömung, die aufs offene Meer zieht. Damit ist nicht zu spaßen. Sie tritt meistens am Rand einer Bucht oder zwischen zwei Spots auf..

Ripping

Extrem radikales, schnelles und kraftvolles Surfen. Ein Surfer der „rippt“ geht einfach mal derbe ab in der Welle..

Rocker

Schaust du dir ein Surfboard von der Seite an, so wirst du sehen dass es gebogen ist. Vorne an der Nose geht es hoch und meist auch hinten am Tail etwas. Diese über das gesamte Surfboard verlaufende Aufbiegung nennt man Rocker. Surfboards mit wenig Rocker haben mehr Auflagefläche und bieten der Welle somit mehr Fläche, um das Brett und dich mitzunehmen. Sie eignen sich für flachere Wellen und sind daher auch für Anfänger gut. Surfboards mit viel Rocker sind meist für steile, hohle Wellen konzipiert, damit die Nose nicht frühzeitig ins Wasser einspitzelt..

Rounded Tail

Bei einem Rounded Tail ist der hintere Tail des Surfboards förmig wie ein Halbkreis abgerundet.

Rounded Tail Surfboard

© Hydroflex Surfboards.

S

Schlitzer

Ein Surfer, der mit seinem radikalen Surfstil und kraftvollen Manövern die Welle quasi „aufschlitzt“..

Scoop

Die Aufbiegung im vorderen Bereich des Surfboards, also wie steil die Nose nach oben gebogen ist..

Secret Spot

Der gute Surfspot, von dem die wenigsten wissen. Jeder Surfer ist auf der Suche nach seinem Secret Spot. Einmal gefunden verrät man ihn nur Vertrauten, weil man auch weiterhin mit nur wenigen anderen Surfern die Wellen teilen möchte..

Section / Sektion

Eine Welle läuft selten über ihre gesamte Länge exakt gleich. Sie teilt sich auf in verschiedene Sektionen. Mal flacher, mal steiler, mal schneller und mal langsamer. Ziel ist es als guter Surfer die Sektionen frühzeitig zu erkennen und die Weiterfahrt entsprechend zu planen und mögliche Manöver, wie bremsen oder beschleunigen einzuleiten..

Set

Wellen kommen nie alleine. Sie tun sich zusammen zu einem Set und diese Sets kommen in regelmäßigen Abständen in Richtung Küste. Ob ein Set nun aus 4, 6, 8 oder wie vielen Wellen besteht, darüber streiten sich Wissenschaftler und vor allem Semi-Wissenschaftler (Surfer). Wichtig zu wissen ist „Besser nicht die erste Setwelle anstarten“, denn wenn du diese nicht bekommst oder du stürzt, dann ist sicher, dass die restlichen Set-Wellen noch auf dich zurollen..

Shape

Surfboard-Shape, Wellen-Shape, Body-Shape… such es dir aus. Letztlich geht es um die Form. Bei einem Surfboard ist dies eine Wissenschaft für sich. Länge, Breite, Aufbiegung, Kantenform, etc..

Shaper

Was der Tischler für das Möbelstück, ist der Shaper für das Surfboard. Er hobelt ein großes Stück Schaumstoff so lange, bis es die richtige Form hat und die hoffentlich besten Eigenschaften, um ein richtiges Surfboard zu werden. Mittlerweile bedienen sich viele Shaper einer lasergesteuerten CNC-Fräse, um die erste grobe Form zu erstellen. Der Feinschliff jedoch erfolgt weiterhin per Hand und ist eine wahre Handwerkskunst.

Der Shaper ist auch eine gute erste Anlaufstelle, wenn du dir ein Board zulegen möchtest aber noch nicht genau weißt, was gut für dich ist. Ein guter Shaper wird dich ehrlich beraten und dir ein passendes Board empfehlen, weil er aufgrund seiner langjährigen Erfahrung einschätzen kann in welcher Könnenstufe du rangierst und welches Brett zu dir passt.

Shaper Gero von Fatum Surfboards

Shaper Gero Tragatschnig von © Fatum Surfboards.

Shorebreak

Shore = Ufer, break = brechen. Die Wellen brechen direkt auf den Strand. Auch wenn es verlockend aussieht, weil die Wellen doch so nah am Strand brechen und man kaum paddeln muss, um zu ihnen zu gelangen: Diese tückische Art von brechenden Wellen solltest du vorsichtig in Angriff nehmen. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes passiert es schnell, dass du mit der brechenden Welle auf den Strand gespuckt wirst oder in den Sand einspitzelst.

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Shortboard

Extrem kurze Boards mit sehr wenig Volumen. Dadurch sind diese Boards extrem wendig in der Welle, verfügen aber auch eine sehr geringe „Eigengeschwindigkeit“ und sind viel weniger fehlerverzeihend. Diese Boards sehr schwer zu paddeln und bringen in kleineren, schwächeren Wellen nur bedingt Spass.

Das Shortboard ist quasi der agile Sportwagen unter den Surfboards, ohne jegliche Fahrassistenzsysteme. Aufgrund der geringen Auflagefläche und des geringen Volumens kommst Du mit einem Shortboard später in die Welle.

Daher sind Shortboards nur sehr erfahrenen, fitten und sicheren Surfern zu empfehlen, die eventuell auch noch ein Alternativ Board für die schlechten Surftage haben.

Und lass dir nicht erzählen „Aufgrund der Länge gleitet es gut an und ist daher auch für Anfänger geeignet“. Nix da.

Surfboardshape Shortboard

© Aloha Surfboards

Siehe hierzu auch: Welche Surfboardshapes gibt es?.

Shorty / Springsuit

Der Neoprenanzug für die Sommertage mit kurzen Ärmeln und kurzen Beinen. Warum nicht gleich nur mit Boardshorts ins Wasser? Weil der Shorty mit 1-2mm dickem Neopren dich deutlich besser vor dem Auskühlen und gegen den Wind schützt. Auch wenn es an Land die Luft 30 Grad warm ist , so kann es sein, dass eine Wassertemperatur von um die 20 Grad auf Dauer dich auskühlt..

Shoulder / Schulter

Der ungebrochene Teil der Welle, den man versucht möglichst lange abzureiten. Sie bildet sich aus dem Peak, dem höchsten Teil der Welle, heraus und ist vergleichbar mit einem seitlich ausgestreckten Arm. Schau dir deinen Arm an – dein Kopf steht für den höchsten Punkt der Welle, deine Hand ist das Wellental. Alles, was dazwischen liegt, kannst Du absurfen..

Single Fin

Auch traditionelle Single Fin Shapes gehören zu Familie der Shortboards und sind meistens zwischen sechs und sieben Fuß lang sind. Sie haben deutlich mehr Volumen als „normale“ Shortboards. Am besten funktionieren solche Boards in lang laufenden Pointbreak Wellen, in denen man mit enormer Geschwindigkeit carven kann. Etwas „tricky“ zu surfen, daher eher für erfahrene Surfer, die ihren Horizont erweitern wollen, zu empfehlen.

Surfboardshape Single Fin

© Mc Tavish Surboards

Siehe hierzu auch: Welche Surfboardshapes gibt es?

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Snaking

Vordrängeln hin zum besten Platz indem du um andere Surfer rum paddelst, um die nächste Welle als Erster zu bekommen – ohne jegliche Rücksicht auf Surfetiquette und Vorfahrtsregeln. Mit Snaking macht man sich keine Freunde im Wasser. Gerade wenn mal eher schlecht gelaunte Locals am Start sind, weisen diese Dich gerne darauf hin. Nicht einschüchtern lassen, aber eben die Benimmregeln im Wasser beachten..

Snap

Ein schnell gedrehter Turn am oberen Rand der Welle..

Softboard

Softboards sind aus einer Art festem Styropor. Sie haben keine scharfen Kanten und sind nicht so hart wie andere Surfboards. Ihr Form ist meist lang und voluminös. Die Finnen von Softboards sind nicht so scharfkantig wie andere und beugen somit Schnittverletzungen vor.

NSP Softboard NSP Softboard

© NSP Surfboards

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Solarez

Es ist das Erste-Hilfe-Kit für kleinere Blessuren deines Surfboards. Ein Füllmaterial zum Reparieren von kleinen Löchern oder Rissen.  Man verteilt es auf die Reparaturstelle und setzt es dem Sonnenlicht aus. Die UV-Strahlung härtet das Material aus und schon kurz darauf kannst du wieder ins Wasser.

Lass dir bei der ersten Reparatur ruhig von jemandem helfen, der bereits mit Solarez gearbeitet hat. Außerdem ist es sehr wichtig, dass du das passende Solarez für dein Surfboard verwendest. Ist dein Board mit Polyesterharz oder Epoxyharz hergestellt? Entsprechend ist das Solarez zu wählen, da es sonst zu Schäden führen kann..

Soul-Surfer

Jemand, der das Surfen als Lebenseinstellung auffasst und auch danach lebt. Fernab von Konsum, Wettkampf und Trubel sucht er die einsamen Wellen. Das Reisen und Entdecken neuer Wellen und fremder Kulturen gehört meist zum Lebensstil.

Mittlerweile hat auch die Surf-Industrie diesen Stereotypen erkannt und versucht Persönlichkeiten entsprechend zu vermarkten. Surfer wie bspw. Dave Rastovich, Rob Machado oder Dane Reynolds haben sich weitestgehend aus dem Wettkampfzirkus verabschiedet und sind dennoch „Aushängeschilder“ fürs Surfen geblieben.

Aber vor allem der einfache Typ, der monatelang mit seinem ausgebauten Surfbus die Küsten abklappert, um die besten Wellen zu finden und zu surfen, ist der Soul-Surfer. Ein gutes Bild von einem Soul-Surfer bekommt man beim Lesen des Buches „In Search of Captain Zero“ von Allan Weisbecker..

Spin-out

Wenn das Tail samt Finnen bei einem Turn ausbricht und du keinen Halt mehr hast. Dies kann kontrolliert erfolgen, wenn du zu den richtig guten Surfern gehörst. Meist aber erfolgt es  unbeabsichtigt durch einen Fahrfehler und führt zum Sturz. Ab aufs Brett und nächster Versuch!.

Spot

Der exakte Ort, an dem Surfen möglich ist. Dein Happy-Place. Dabei ist nicht die Ortschaft gemeint, sondern der Ort im Wasser. Es kann also sein, dass beispielsweise ein kleines Fischerdorf gleich mehrere Spots aufweist..

Spray

Die Gischt. Wie bei einer Sprühdose spritzt das Wasser in die Luft. Entweder bei einer brechenden Welle oder bei einem vom Surfer ausgeübten Fahrmanöver. Jeder Surfer zielt darauf ab, bei einem seiner Turns möglichst viel Spray zu erzeugen. Das ist quasi das Löwengebrüll im Wasser..

Square Tail

Bei einem Square Tail ist der hintere Tail des Surfboards gerade geschnitten.

Square Tail Surfboard

© Hydroflex Surfboards.

Squash Tail

Bei einem Squash Tail ist der hintere Teil des Surfboards gerade geschnitten, wobei die Ecken abgerundet sind und nicht so kantig, wie bei einem Square Tail.

Squash Tail Surfboard

© Hydroflex Surfboards.

Steamer / Fullsuit

Die wohl am häufigsten getragene Variante eines Neoprenanzug. Mit langen Armen und langen Beinen bist du bestens vor Wind und Kälte geschützt. Die Dicke des Materials kann je nach Einsatzgebiet variieren..

Stoked

Du hast einen Höhenflug nach einer perfekten Surfsession? Dann bist Du stoked! 🙂.

Stringer

Eine schmale Holzleiste die links und rechts flankiert wird vom Schaumstoffkern. Der Stringer gibt dem Surfboard die Stabilität. Mittlerweile gibt es Technologien, die den Holzstringer überflüssig machen.

Ob mit oder ohne Holzstringer ist eine Frage, die man nicht leicht beantworten kann. Hier hat jeder Surfer seine eigenen Erfahrungen gemacht und eigene Meinung..

Surf

Zu deutsch: Brandung.

Surfari

Die Surf-Rundreise. Mit dem Surfequipment im Gepäck geht es auf Tour, um möglichst viele verschiedene Spots zu erkunden und zu surfen..

Surfcheck / Spotcheck

Du siehst Dir beim Spotcheck die Bedingungen und Konditionen eines Ortes an, an dem Du Surfen gehen möchtest/kannst..

Surfers ear / Surfer-Ohr

Was  erstmal witzig klingt, ist leider kein Spaß. Das Surfers ear ist eine relativ häufig vorkommende, krankhafte Veränderung des Gehörgangs. Es entsteht eine Verknöcherung (Fachbegriff: diffuse Exostose), die aus häufigem Kontakt mit Wasser resultiert.

Hier gibt es natürlich verschiedene Ursachen und Bedingungen, daher werden wir noch einen Beitrag zu Ursachen und Prävention verfassen.

 

Swell

Der Swell ist das, was am Ende bei Dir in geordneten Wellen ankommt. Sprich: Die Dünung in geordneter Form, entsprungen auf dem offenen Meer durch Windkräfte..

T

Tail

Der hintere Teil des Surfboards. Es gibt verschiedene Arten, wie ein Tail geformt sein kann. Pintail, Fishtail, Swallow, Squash, Square, usw..

Take off

Damit ist der Vorgang gemeint, mit dem Du aus dem Liegen ins Stehen kommst bzw. auf dein Surfboard springst.

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Thruster

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Top turn

Richtungswechsel am oberen Rand (=Lippe) der Welle.

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Tow-in Surfing

Beim Tow-in Surfing wirst Du mit fremder Hilfe in die Welle gezogen. Die Methode wird vor allem für sehr große und schnelle Wellen eingesetzt, die man nicht aus eigener Kraft anpaddeln kann. Am Bekanntesten ist die Jet-Ski-Variante, die regelmäßig von Big Wave-Surfern genutzt wird.

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Trimming / Grobtrimm / Feintrimm

Wenn Du das Wort „Trimming“ hörst, geht es dabei immer um a) die Positionierung/Haltung deines Körpers auf deinem Surfbrett und b) die Gewichtsverlagerung, um eine optimale Geschwindigkeit zum Start in die Welle zu erreichen..

Turn

Beim Turn wechselst Du die Richtung. Das Manöver gehört zu den Basics im Wellenreiten..

U

Unterwasserschiff

Als Unterwasserschiff bezeichnet man die Wölbungsform der Surfboardunterseite, dem Bottom. Grob unterscheidet man in drei Arten:

Concave = nach innen gewölbt

Convex = nach außen gewölbt

Plan = weder nach außen noch innen gewölbt.

W

Wachs

Wachs/Wax benötigst du, um die Rutschfestigkeit (Grip) auf dem Surfboard zu erhöhen. Anders als bei Skiern oder Snowboards trägt man den Wachs daher auf der Oberseite (Deck) des Surfboards auf..

Waschgang

Der Waschgang gehört zum Surfen wie das Brett und die Wellen. Damit ist die Phase gemeint, in der ein Surfer (in der Regel nach einem Sturz) von der Welle mitgeschleift und durchgespült wird. Nimm dabei die Schutzhaltung ein, die Du von deinem Surfcoach gezeigt bekommst. Das verringert das Risiko einer Verletzung erheblich..

Wavepark

Geläufiger Begriff für einen Pool, der künstliche/stehende Wellen erzeugt. Beispiel: Der Snowdonia-Wavegarden in Wales.

Quelle: surfsnowdonia.co.uk

Weißwasser

Jeder Surf-Anfänger startet im Weißwasser. Das ist die Bezeichnung für bereits gebrochene, auslaufende Wellen nahe dem Ufer. Diese gebrochenen Wellen haben in der Regel noch genug Power, damit Du sie anpaddeln und erste Stehversuche auf deinem Surfboard machen kannst. Achte dabei darauf, kein Shorebreak zu erwischen, hier ist die Verletzungsgefahr für Anfänger hoch..

Wetsuit

DAS Kleidungsstück im Wasser. Der Wetsuit auch Neoprenanzug oder kurz „Neo“ genannt wärmt dich im kalten Wasser und schützt dich vor Wind.

Positiver Nebeneffekt ist, dass er dir zusätzlich Auftrieb gibt ABER beachte, dass der Anzug keineswegs als Schwimmhilfe dient.

Mittlerweile gibt es Neoprenanzügen in unterschiedlichster Art. Kurz- oder langärmelig, unterschiedliche Materialstärke und verschiedene Verschlusssysteme..

Windswell

Bei Swell, der Dünung, wird zwischen Groundswell und Windswell unterschieden. Letzteres entsteht durch lokale Winde, die Wellen entstehen lassen. Diese Wellen sind meist nicht ganz so sauber und druckvoll, wie jene, die ein Groundswell hervorgerufen hat.

Die Wellen in Nord-/Ostsee und zum Teil im Mittelmeer sind häufig die Folge von Windswell..

Wipeout

Zack! Umgehauen! Wenn es dich regelrecht vom Surfboard fegt, so spricht man von einem Wipeout. Häufige Folge des Wipeout ist dann der Waschgang. Gehört leider beides zum Surfen dazu..

 

 

 

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